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27.06.2012

Favoriten behaupten sich in Runde eins

von Bodo Ganswindt

Allmählich lichtet sich das Feld der Marburg Open. Doch keiner der topgesetzten Spieler musste bislang Federn lassen. Der Argentinier Horacio Zeballos (1) hatte gegen den Deutschen Tim Pütz den ersten Satz mit 6:3 geholt, musste aber anerkennen, dass auch große 
Favoriten kämpfen müssen, um auf die sichere Seite zu kommen. Denn der tapfer kämpfende Pütz sicherte sich den zweiten Satz mit 6:4. Doch im entscheidenden Durchgang bewies Zeballos seine Klasse und schuf mit 6:0 klare Patente.

Auch der Tscheche Jan Hajek (3) brauchte drei Sätze, um am Ende nach 7:5 und 3:6 ebenso souverän mit 6:0 über den Bulgaren Uladzimir Igantik zu triumphieren.

Mühe hatte der Portugiese Gastao Elias (7) nur im ersten Satz, den er mit 3:6 gegen den Rumänen Marius Copil abgab, um sich mit 6:3 und 6:1 schadlos zu halten.

Nichts zu bestellen hatte der Deutsche Nils Langer nach seiner Doppelbelastung in der Qualifikation vom Vortag. Gegen den Spanier Daniel Gimeno-Travier (2) stand er vor einer unlösbaren Aufgabe. Sein Kontrahent dominierte mit seinem dynamischen Spiel fast nach Belieben und machte mit 6:2 und 6:4 den Sack zu.

Nicht viel mehr Mühe hatte der Brasilianer Julio Silva (6), der den mit einer Wildcard ins Feld gerückten Deutschen Robin Kern mit 6:2 und 6:3 abfertigte.Zwei Sätze genügten auch dem Russen Teymuraz Gabashvili (5) gegen den schwedischen Qualifikanten Markus Eriksson, der nach 2:6 im ersten nur im zweiten Durchgang beim 5:7 mehr Gegenwehr zu leisten im Stande war.

Eine durchaus ansehnliche Partie auf gutem Niveau boten die beiden Deutschen Mischa Zverev und Denis Gremelmayr. Die beiden Linkshänder standen sich im ersten Satz zunächst in nichts nach (2:2), ehe sich der in Moskau gebürtige Zverev absetzen und mit 6:2 den Satz für sich verbuchen konnte.

Im zweiten Satz hatte Gremel­mayr zunächst Oberwasser und zog auf 4:2 davon. Doch Zverev, Nummer 179 der Weltrangliste, kämpfte sich wieder heran und schaffte es, den drohenden Satzverlust noch abzuwenden. Mit 7:5 machte er schließlich seinen Erfolg perfekt.Im spanisch-japanischen Duell setzte sich Ivan Navarro gegen Hiroki Moriya mit 6:4 und 6:3 durch. Der Deutsche Julian Lenz gab gegen den Spanier Javier Marti vor dem dritten Satz auf.

Die Nummer eins der Setzliste bei den Marburg Open, der Argentinier Horacio Zeballos, wurde in der Partie gegen den deutschen Qualifikanten Tim Pütz seiner Favoritenrolle gerecht, brauchte für seinen Sieg aber drei Sätze. Fotos: Thomas Breme Der an Nummer drei gesetzte Tscheche Jan Hajek siegte gegen den Bulgaren Uladzimir Ignatik.

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