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28.06.2012

Gabashvili hat mit Krawietz keine Probleme

von Bodo Ganswindt

Auch gestern blieben die Überraschungen im Einzelwettbewerb aus. Lediglich das Aus für das an Nummer zwei gesetzte Doppel Charroin/Juanid kam unerwartet.

Überhaupt keine Mühe hatte der Österreicher Andreas Haider-Maurer, der am Vortag den Italiener Simone Vagnozzi erst nach drei Sätzen in die Knie gezwungen hatte, mit dem Moldawier Radu Albot. Haider-Maurer war seinem Kontrahenten in allen Belangen überlegen und zog mit einem souveränen 6:2-, 6:1-Erfolg ins Viertelfinale ein.

Auf dem Nachbarcourt quälte sich der Schweizer Michael Lammer mit Magenschmerzen durch den ersten Satz gegen den Deutschen Simon Greul. Der holte sich locker den ersten Satz mit 6:0 und dann auch den Gewinn des Matches, als Lammer enttäuscht aufgab.

Nicht ganz so wehrlos musste sich der Rumäne Victor Crivoi dem an Nummer drei gesetzten Tschechen Jan Hajek geschlagen geben. Die intensiv geführte Partie wurde im ersten Satz im Tiebreak entschieden, in dem Hajek das besser Ende für sich hatte.

Hajek kassierte im zweiten Durchgang zweimal den Aufschlag seines Gegenübers und lag schnell mit 4:0 vorne. Alles sah also nach einer klaren Angelegenheit für den Favoriten aus, weil auch Crivois Körpersprache Resignation signalisierte. Doch der Rumäne kam wieder zurück ins Match, verkürzte auf 2:4, das Hajek allerdings postwendend mit einem Rebreak zum 5:2 konterte. Crivoi – eben noch im Tal und jetzt wieder obenauf – wehrte wenig später beim Stande von 5:4 für Hajek zwei Matchbälle ab, glich aus und legte das 6:5 vor. Hajek rettete sich in den neuerlichen Tiebreak, in dem er seine ganze Routine ausspielte und schließlich das Match für sich verbuchte.

Vor einer schweren Aufgabe stand der Deutsche Kevin Krawietz, der mit einer Wildcard ins Hauptfeld gelangt war. Er hatte es mit dem an Nummer fünf gesetzten Russen Teymuraz Gabashvili zu tun, der vor allem mit seinen druckvoll gespielten Passierschlägen den Deutschen ein ums andere Mal vor Probleme stellte. Gabashvili sicherte sich den ersten Satz mit 6:4.

Zum Auftakt des zweiten Satzes gelang dem Russen gleich ein Break, das er bis zum Ende behauptete. Beim Stande von 5:4 erspielte er sich zwei Matchbälle. Mit einem Ass holte er sich auch den zweiten Satz mit 6:4.

Ein wenig überraschend unterlag in der Doppelkonkurrenz die französisch-australische Paarung Olivier Charroin / Ramez Junaid gegen die per Wildcard ins Turnier gekommenen Spanier Ivan Navarro und Gabriel Trujillo-Soler mit 4:6 und 4:6.

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