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27.06.2013

Pütz lässt sich nicht entmutigen

Im Viertelfinale steht Tim Pütz dem Kasachen Andrey Golubev gegenüber.
Foto: Thorsten Richter

Im zweiten Satz sah es zunächst danach aus, dass der Favorit seiner Rolle nun gerecht würde, denn er kassierte sogleich das Service von Pütz und hielt diesen bis zum 4:2 auf Distanz. Aber sein Gegenüber ließ sich nicht entmutigen. Im Gegenteil: Pütz schaffte ein Break und war nun wieder auf Augenhöhe bis zum 6:6, ehe er sich im neuerlichen Tiebreak einen Vorsprung verschaffte, den er bis zum Satzende hielt.

Gespannt wartete das Tennisvolk darauf, ob Pütz auch im finalen Durchgang in der Lage sein würde, dem hoch gehandelten Spanier Paroli bieten zu können. Sie sollten ihren Freude haben. Der Deutsche, der schon zuvor mit einigen Stoppbällen seinen Gegner in Verlegenheit gebracht hatte, setzte dieses Mittel nun noch häufiger und gewinnbringender ein. Mit zwei Breaks setzte es sich auf 4:1 ab. Der Spanier wankte, aber fiel noch nicht. Er kam auf 4:5 heran. Doch den Schlusspunkt setzte der Usinger mit einem Ass zum umjubelten 6:4.

„Die Stopps sind ein Teil meines Plan gewesen“, sagte er und räumte ein, dass es sich gut anfühle, gegen den Turnierfavo­riten gewonnen zu haben. Und perspektivisch kündigte er an, dass er ungern am Freitag gegen den starken Golubev verlieren wolle.

von Bodo Ganswindt | Oberhessische Presse

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