News

28.06.2013

Martin lässt nichts anbrennen

In einem schnellen Spiel besiegte Andrej Martin (Foto) gestern den Kanadier Dancevic.
Foto: Nadine Weigel

Auch Martin ließ gegen Dancevic keinen Satzverlust zu und musste sich nur im ersten Durchgang beim 6:4 etwas mühen. Im zweiten Satz hatte er schnell ein Break vor und ließ bis zum 6:2 nichts mehr anbrennen. Ebenfalls ohne sonderliche Mühe erreichte der an Nummer sechs gesetzte Huta Galong die Runde der letzten acht Spieler. Der Italiener Gianessi war kein ebenbürtiger Gegner und konnte den Holländer bei dessen 6:2 und 6:2-Sieg kaum fordern.

Mit größeren Erwartungen war sicher der Kroate Mesaros in das Match gegen den Slowaken Gombos gegangen. Er schaffte zwar Breaks im dritten und siebten Spiel, doch der kühl agierende Gombos „biss“ jeweils sofort zurück mit einem Re-Break. Das setzte dem Kroaten mächtig zu, der zunächst lauthals mit seiner Leistung haderte, um dann seinen Unmut über diverse Schiedsrichterentscheidungen äußerte. Als er wegen Zeitverzögerung eine Verwarnung erhielt, verstand er die Welt nicht mehr, lamentierte fortwährend und vergaß, sich auf das Match zu konzentrieren. Er gab folglich den ersten Satz mit 4:6 ab.

Gombos behielt auch in Satz zwei die Nerven, als er ein Break von Mesaros in Kauf nehmen musste. Er konterte umgehend und nahm Mesaros auch im sechsten Spiel das Service ab. Der Kroate resignierte und fügte sich mit den Worten „Das ist nicht mein Spiel“ in das, was kommen musste. Gombos machte den Sack zu und trifft heute auf Huta Galung.

von Bodo Ganswindt | Oberhessische Presse

NEWS