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28.06.2013

Schwartzman lässt Schulz keine Chance

Der Argentinier Diego Sebastian Schwartzman untermauerte seine Titelambitionen bei den Marburg Open mit einem Sieg gegen den Deutschen Dominik Schulz.
Foto: Nadine Weigel

In jeweils zwei Sätzen gingen gestern Nachmittag die verbleibenden vier Partien des Achtelfinales über die Bühne.

Der wolkenverhangene Himmel ließ nichts Gutes ahnen für den gestrigen Spieltag. Doch mit nur ein paar Tropfen blieben die Akteure und Zuschauer von schweren Regengüssen verschont.Die vermeintlichen Favoriten Diego Sebastian Schwartzman aus Argentinien und der Niederländer Jesse Huta Galung entledigten sich ihrer Aufgaben in souveräner Manier und schickten ihre Gegner Dominik Schule aus Deutschland und Alessandro Gianessi (Italien) nach Hause. Aber auch der Slowake Norbert Gombos und sein Landsmann Andrej Martin hielten sich ohne Satzverlust schadlos gegen den Kroaten Kristijan Mesaros bzw. den Kanadier Frank Dancevic.

Der kleine Schwartzman erwies sich für den hünenhaften Deutschen als nicht zu knackende Nuss. Was auch immer Schulz versuchte, der Argentinier war schneller als sei Gegenüber, fand in der Regel immer die optimale Position zum Ball und setzte mit seinen präzisen Schlägen Schulz ein ums andere Mal matt. Nach 6:2 im ersten Satz fand der Deutsche auch im zweiten Durchgang kein Mittel, um den souverän aufspielende Schwartzman zu gefährden.

Der verstand es immer wieder, gehörigen Druck aufzubauen und Schulz in die Rolle des Reagierenden zu zwingen. Schnell war der an Nummer zwei gesetzte Argentinier zwei Breaks vorn und verbuchte schließlich einen locker errungenen Sieg, der ihm sicher noch Körner für die heutige Viertelfinalpartie gegen Andrej Martin gelassen hat.

von Bodo Ganswindt | Oberhessische Presse

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