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25.06.2014

Beck im Achtelfinale

Im deutsch-deutschen Duell setzte sich gestern Abend nach spannendem Kampf Andreas Beck (links) gegen Richard Becker in drei Sätzen durch und erreichte das Achtelfinale.

Andreas Beck wiederum kämpfte am Dienstag um den Einzug ins Achtelfinale gegen seinen Landsmann Richard Becker. Der inzwischen 23-jährige Becker erhielt über den Hessischen Tennis-Verband eine Wildcard für die Marburg Open und entstammt der Offenbacher Tennis-Akademie Schüttler/Waske. Was er drauf hat, zeigte er gegen den Routinier Beck, in Marburg an drei gesetzt.

Insbesondere seine kraftvollen Aufschläge, aber auch sein druckvolles Agieren mit seiner starken Vorhand hielten ihn im Spiel. Zwar verlor er den ersten Satz mit 4:6 gegen den präziser agierenden Beck, kämpfte sich aber mit 7:5 im zweiten Satz zurück ins Match. Im Entscheidungssatz lag er bereits mit 3:2 vorn, ehe ihm die Kräfte mehr und mehr schwanden und damit auch die Konzentration. Beck hielt sein Niveau und setzte sich nach vier gewonnene Spielen in Folge mit 6:3 durch.

Neben Zeballos und Bellucci spielt am Mittwoch im Achtelfinale auch der vorjährige Finalist der Marburg Open sowie die Nummer eins dieses ATP-Challenger-Turniers: Diego Schwartzmann aus Argentinien mit polnischen Wurzeln. Der 21-Jährige bezwang gestern nach Anfangsschwierigkeiten den Belgier Yannik Mertens sicher mit 7:5 und 6:2. „Von Spiel zu Spiel bin ich immer besser geworden“, war Schwartzmann durchaus zufrieden mit seinem Auftritt. „Ich weiß aber auch, dass ich mich steigern muss, wenn ich hier in Marburg wieder ins Finale kommen will“, sagt Schwartzmann, der möglichst schnell in die Top 100 der Welt kommen will. Die Top 100 sind für Jan Beusch kein Thema mehr. Schließlich ist er schon weit über 30 und spielt für den TC Marburg in der Ü-30-Regionalliga.

Dennoch ist auch er am Mittwoch am Start - dank einer Wildcard. Beusch tritt an der Seite von Jan-Lucas Ganssauge gegen ein weißrussisches Doppel an. Einer der Spieler dürfte vielen Kennern der Marburger Tennis-Szene kein Unbekannter sein: Alexander Bury hatte unter anderem auch bereits für den TV Marburg aufgeschlagen.

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